Am Ende stellten alle, die mitgereist waren, fest: Was, schon vorbei?
Was für eine schöne Auskunft über die Gemeindeferienwoche im Nordschwarzwald. Vom 17. bis 22. Mai war eine Gruppe von 28 Reisefreunden aus den Kirchgemeinden Kesswil-Dozwil und Uttwil aufgebrochen nach Schömberg-Langenbrand. Von dort aus gab es Tagestouren, lauter kleine, aber feine Ziele, wie der Reiseleiter Pfarrer Christian Herbst es ausdrückte.
Man meint, den Schwarzwald zu kennen, und dann sind da doch Orte, die man bisher noch nicht besucht hat: der Baumwipfelpfad in Bad Wildbad zum Beispiel oder die Stadt Pforzheim mit seiner Uhren- und Schmucktradition, die man in einer Stadtrundfahrt erleben und im Schmuck- beziehungsweise im Technischen Museum näher betrachten kann.
Regelrecht ins Schwärmen kam Pfarrer Herbst beim Besuch der Klosterruine Hirsau mit ihrer kunsthistorischen Besonderheit, der andalusischen Madonna. In Hirsau wurde Geschichte geschrieben, die Hirsauer Reform prägte das nordalpine Klosterleben im Hochmittelalter. Und noch viele andere kleine Orte standen auf dem Reiseprogramm, vom etwas verrückten Automuseum in Marxzell bis Weil der Stadt.
Was nicht erst erwähnt werden muss, ist natürlich der Besuch in den örtlichen Konditoreien. Denn ist man im Schwarzwald zu Gast, gehört der Genuss der dortigen Kirschtorte selbstverständlich mit dazu. So war es eine wunderbare Reisewoche – die viel zu schnell vorüberging.
















